drvaust
(stillgelegt)

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Oh ja, Soetwas kenne ich.
Selten als richtiger Haß, aber so eine Abneigung, eine Unsympathie, ein 'nicht leiden können'. Sogar von Menschen, die ich eigentlich gut finde.
Das ist zum Verzweifeln, nichts Konkretes, da kann man nicht konkret etwas machen. Wenn mich jemand offen angreift, kann ich mich wehren, da sind die Fronten klar, da kann ich etwas unternehmen. Aber unterschwellig macht mich das hilflos. Ist da wirklich etwas oder bilde ich mir das ein? Dann versuche ich das zu ignorieren, diese Person(en) nur noch sachlich objektiv zu behandeln. Wenn ich reagiere, wird das oft eine Überreaktion.
Die besten Erfahrungen habe ich damit, daß ich mit anderen spreche, mich beraten lasse. Andere sehen das oft wesentlich einfacher, verstehen das besser. Manchmal kommt dann eine Erklärung, z.B. wie 'Der ist sauer, weil ... .'. Oder ich habe etwas falsch verstanden. Vereinzelt läßt sich das über Dritte klären. Aber mit anderen über soetwas zu sprechen fällt mir schwer.
Einmal kam ich mit mit meinem Chef nicht klar, da waren irgendwie Spannungen, keine richtige Kommunikation. Gerade diesen Chef hatte ich sehr respektiert, was bei mir sehr selten ist. Ich sprach dann mit Kollegen darüber. Dieser Chef empfand mich als unnahbar und arrogant, verstand mich nicht, hatte aber Respekt vor mir. Dann haben Kollegen ein lockeres Gespräch zwischen uns arrangiert, bei dem wir uns aussprechen und uns erklären konnten. Danach hatten wir immer noch ein distanziertes Verhältnis, aber die Spannungen waren raus. Wir waren eben sehr unterschiedlich, das war nicht persönlich.
Es gibt aber auch Menschen, mit denen man nicht klarkommen kann.
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