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Autor Nachricht
55555
(Fettnäpfchendetektor)

Praktisch alle Nichtautisten scheinen irgendeine Art von Image anzustreben und/oder Idolen nachzueifern. Teilweise wird es nur sehr oberflächlich erreicht und andere NA lächeln über diese Bestrebung. Aber in anderen Fällen scheinen NA nicht so darauf zu achten, wie stimmig solches Image ist.

Ist es so, daß Nichtautisten irgendwann in der Kindheit lernen nicht mehr genau hinzuschauen, weil es viel Ärger bringt zu sagen "der Kaiser ist nackt" oder wird das von Anfang an als völlig natürlich empfunden insbesondere bei nach Rangordnung "achtbaren" Menschentieren die Augen vor diesen umfassenden Inszenierungen zu verschließen? Ist das ein Schutzmechanismus, um in dieser Scheinwelt überleben zu können?

Mancherorts steckt man Eltern ins Gefängnis, die ihre Kinder aus ideellen Gründen nicht zum Arzt bringen. Anderswo schützt man fremde Kulturen mittels Strafen vor Kontakt und Einmischung.
29.11.12, 13:52:24
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schuschu
(Angehörigenbereich)

geändert von: schuschu - 29.11.12, 15:52:44

ich vermute ja, wenn ich auf deinen letzten satz eingehe.
ich glaube , wir alle ob autist oder nichtautist kommen mit dem wissen um unsere wahrheit auf die welt . dann geschehen unterschwellige abneigungen vom umfeld, wie zum beispiel ablehnde haltung beim säubern des pos beim baby oder später ablehnde haltung bei einer handlung des sprösslings. so glaube ich , entwickeln sich gewisse mechanismen , die in der kindheit überlebensstrategien waren. aus einem instinkt heraus weiss das kind dass eine physische abhängikeit besteht geegnüber seinen eltern zum beispiel. heisst ja nicht , dass eltern das bewusst macvhen , auch sie sind in dieser situation. die mechanismen und handlungen erwchsener beruht meiner meinung nach der abgespeicherten situationen von kindheitstagen und lassen dann in unbewussten zusatnd handeln und agieren. es sei denn er wird sich dessen bewusst und reflektiert sich und seine glaubensmuster.

edit, wie sich das mit mechanismen bei autisten verhält weiss ich nicht. ich bezog mich schon auf die frage was nichtautisten angeht...aber dass wir alle mit völlig rein auf die welt kommen , das betrifft auf jeden fall alle. da bin ich sicher
29.11.12, 14:38:04
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Todde66
(Standard)

Praktisch alle Nichtautisten scheinen irgendeine Art von Image anzustreben und/oder Idolen nachzueifern.
-> Ja, denn damit sind bestimmte Werte verbunden, die uns wichtig sind
Teilweise wird es nur sehr oberflächlich erreicht und andere NA lächeln über diese Bestrebung. Aber in anderen Fällen scheinen NA nicht so darauf zu achten, wie stimmig solches Image ist.
-> Das hat unterschiedliche Gründe, denn
- jeder entscheidet für sich selbst wie stark er so ein Image verkörpert
- jeder nimmt sich selbst und seine Umgebung anders wahr
- viele werden oft so akzeptiert/liebgewonnen wie sie sind auch wenn sie ihr angestrebtes Image nicht oder nur unzureichend erreichen
- aus Rücksicht akzeptieren wir das (unvollkommene) Image des anderen, um ihn nicht emotional zu verletzen


Ist es so, daß Nichtautisten irgendwann in der Kindheit lernen nicht mehr genau hinzuschauen, weil es viel Ärger bringt zu sagen "der Kaiser ist nackt" oder wird das von Anfang an als völlig natürlich empfunden insbesondere bei nach Rangordnung "achtbaren" Menschentieren die Augen vor diesen umfassenden Inszenierungen zu verschließen?
-> Auch hier sehe ich mehrer Antworten
- wir können gar nicht so genau hinschauen oder wollen es auch nicht, weil es uns nichts bringt.
- Wir lernen den anderen nicht zu frustrieren, damit das zusammenleben in der Gruppe nicht gestört wird
- Wir lassen ranghöreren Menschentieren ihre Imagescheinwelt, um sie nicht zu verärgern, denn ansonsten könnten wir oder andere Menschen die uns wichtzig sind Nachteile bekommen


Ist das ein Schutzmechanismus, um in dieser Scheinwelt überleben zu können?
-> Das sind die Regeln in dieser Scheinwelt. Es kostet nichts und tut nicht weh jemanden so akzeptieren, wie er ist solange innerhalb der Gruppe dadurch keine Nachteile entstehen.

Man lüftet des Kaisers neue Kleider, wenn man mit demjenigen befreundet und allein zusammen ist, um ihm zu sagen, dass er sich evtl. lächerlich macht. Das ist wie gesagt, dann nur bestimmten Leuten vorbehalten, die es sich erlauben dürfen (Freunde, Familie, Ehepartner, Berater)

Grüße, Todde


25.12.12, 09:44:42
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sayo
(Fettnäpfchenhüpfer)

Nicht genau hinzuschauen weil es nichts bringt ist mir völlig fremd.
Den Satz " es bringt nichts" hasse ich sowieso, wenn ich z.B. Angst um meine Kinder habe habe ich sie, gleich ob es etwas bringt oder nicht. Ich kann mich doch nicht selber belügen.
25.12.12, 21:09:37
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Fundevogel
(Angehörigenbereich)

Da ich als Jugendliche bereits auffallend fand, dass Frauen teilweise auf infame Weise in Werbung und Verkauf dargestellt werden, hatte ich mir zum Schwerpunkt gemacht, diese unwürdigen Sichtweisen und Handlungen anzuprangern.
Da diese Behandlung von Frauen aber sehr häufig geschieht, verbrachte ich meist zwei bis drei Stunden täglich damit, Protestbriefe zu schreiben und zu telefonieren. Schließlich musste ich diesen Einsatz beschränken, weil er organisatorisch nicht mehr zu bewältigen war.

Ich denke, dass der Kaiser ohne Kleider gesehen wird, dass aber bei vielen Menschen Energie, Zeit und Mut nicht reichen, sich gegen die als falsch empfundenen Ereignisse und Begegnungen aufzulehnen.

Wenn ich meinen Müll trenne (der anschließend in der Verbrennungsanlage wieder zusammen gekippt wird) oder meinen Steuerantrag mache, dann drängt sich der Verdacht auf, dass ein Wirtschafts-/ Staatswesen seine Bürger mit Überstunden und Bürokratie beschäftigt, damit sie keine Zeit mehr für Proteste haben.

Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die Stadt, die auf einem Berge liegt, nicht verborgen sein. (Johannes 8.12).
Man zündet auch nicht ein Licht an und setzt es unter einen Scheffel, sondern auf einen Leuchter; so leuchtet es denn allen, die im Hause sind. (Markus 4.21) (Lukas 8.16)
26.12.12, 00:50:02
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