Gegenfrage: Wenn ich jetzt oben angegeben hätte Autist, die Replik von Fundevogel "als 'A'...bist du dir sicher?;-)", gelautet hätte, wie wäre dann die Frage von 55555 gestellt worden?
Vermutlich gar nicht.
Zitat:
Die einzige Diagnose, die ich habe und nicht anzweifele (oder der ich erlaube mein Selbstbild daran festzumachen - medizin. Diagnosen habe ich genug, fühle mich aber dadurch nicht unbedingt als Person beschrieben...) ist: Mensch.
Wie wurde das diagnostiziert?
Zitat:
Die anderen Menschen, die mir begegnen dürfen mich als Mit-Mensch sehen
Wer weiß, vielleicht teils auch als Unmensch. Soweit ich an anderer Stelle flüchtig überflog bist du als Wachpersonal in einem KZ tätig, in welchem menschenrechtswidrig Individuen gegen ihren Willen festgehalten und gefoltert werden und versuchst wie viele in solchen Positionen hier und da etwas "menschlicher" zu sein als man von dir verlangen würde, um ein halbwegs erträgliches Selbstbild zu erhalten?
Zitat:
Kurz: Ich würde sagen, ich habe keine Störung, ich bin eine Störung (so wie Jeder seinem nächsten gegenüber eine Störung ist
Würde ich nicht zwangsläufig so sehen.
Zitat:
In dem einen Fall betrifft es diagnostizierte "Gutmenschen", die von rassistischen Pegida-Provokatueren erniedrigt werden, wenn sie sich gegen die braune Hetze wenden
Der eine geht durch die offene Tür, der andere findet sie nicht, jaja. Immer diese Pegida-Gegner mit ihren schreibfehlerbehafteten Kommentaren.
Zitat:
Beides sind Fälle klassischer Ausgrenzungsrituale
Kann man so sehen.
warum stellt sich die Frage dann nicht?
Die Frage war, wie ich die Frage gestellt hätte. Die Antwort lautet: Vermutlich gar nicht.
Zitat:
Klar, ich bin auf der dunklen Seite der Macht.
Ja, auch humorvolle Darbietung wird daran nicht substanziell etwas ändern, schätze ich.
Zitat:
Mal abgesehen von ihrem wirklich unverschämten KZ-Vergleich, der in jeden anderen Forum direkt gelöscht würde,
Wieso sollte diese Feststellung (kein Vergleich) unverschämt sein?
Zitat:
finde ich ihre Ausdrucksweise auch als solches anmaßend!
Aha.
Zitat:
Für rechtliche Fragen bist du zuständig - als Wähler und dies genauso wie ich. Ich habe gesetzliche Betreuungen nicht erfunden und auch keine entsprechenden Gesetze formuliert, deshalb, sorry, pisst du gerade an den falschen Baum!
Eine sehr merkwürdige Argumentation. Aber gut: Gesetze können Unrecht sein und die Menschenrechte verletzen. Richtig?
Zitat:
Du meinst also, dass es okay ist Menschen aus rassis(tis)chen oder sonstigen narzißtischen Gründen abzulehnen
Mal abgesehen davon, daß erklärungsbedürftig wäre, was "narzißtische Gründe" sein sollen, frage ich mich, wie du darauf kommst, daß ich soetwas okay finden würde.
War wohl zu erwarten, daß da kaum noch was kommt, geschweige denn soetwas wie diskussionstaugliche Argumente. Also schaue ich wenigstens die paar kümmerlichen Reaktionsbröckchen durch:
du hast die Frage nach dem Warum gestellt, durch deine Antwort!
Soso.
Deswegen stand es da.
Zitat:
Was ist eigentlich diese Substanz - die wohl entgegen meiner Ausagen allenfalls menschlich ist?
Z.B. Verantwortung für das eigene Tun?
Zitat:
Ich kann mich auch ein kein Mitglied der ESH erinnern, welches irgendwann in den letzten 20 Jahren an der Tür meiner Arbeitsplätze geklingelt hat und sagte: Hey, lasst die Kacke mal sein! Ob es sinnvoll für Menschen im KZ ist, dass keiner kommt und etwas, irgendetwas sagt?
Denkst du, daß solche abstrusen Ausflüchte im Falle des Falles einen Richter interessieren würden?
Zitat:
Ja, Gesetze können auch kacke sein, aber die werden von dir und mir gemacht!
Nein, sie werden von Regierungen gemacht. Und sie legitimieren keine Menschenrechtsverstöße, wenn jemand sich auf solche Gesetze beruft. Jeder ist verantwortlich für sein Tun als Person.
Zitat:
Narzißtische Gründe? Naja, wer anderen den KZ-Wärter vorwirft, aber selbst in seinen Beiträgen den Rassismus von Pegida unterstützt, sollte sich die Frage selbst beantworten!
Soll das irgendeinen Sinn machen außer vielleicht dich selbst unfreiwillig zu demontieren? Und was für einen Rassismus von Pegida meinst du?