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Bernd Zaugg, 32-jährig, lebt in einer eigenen Wohnung und er fährt jeweils mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu seiner Arbeit in einer Werkstatt. Was sich so selbstverständlich anhört, ist für den autistischen jungen Mann eine grosse Errungenschaft, die er sich zusammen mit seinen Betreuern in den letzten drei Jahren erarbeitet hat. [...] Heute, auf Ende Jahr, läuft die private Finanzierung des Assistenzprojekts aus. Weil das Projekt nicht vom Kanton weitergeführt wird und sich auch sonst keine Nachfolgelösung finden liess, steht die Familie Zaugg ab morgen vor dem Nichts. Seit April habe der Kanton kommuniziert, das Assistenzprojekt werde von ihm weitergeführt, sagt Alice Zaugg. Im September seien plötzlich alle Termine für Sitzungen zu diesem Vorhaben abgesagt worden, und die kantonale Platzierungskommission sei eingesetzt worden, um anderweitig einen Platz für ihren Sohn zu suchen. Mitte Dezember sei ihnen per Brief mitgeteilt worden, man habe nichts gefunden. Seither ging nichts mehr. «Die Fürsorge sagt, das ist unser Problem», sagt Zaugg. Jetzt droht Bernd Zaugg wieder die Zwangseinweisung in die Psychiatrie. «Ich sehe keinen anderen Weg», sagt Feuser, der auch keinen Platz für Zaugg gefunden hat. Wenn Bernd Zaugg wieder in die Psychiatrie komme, werde er möglicherweise so stark retraumatisiert, dass er den Boden unter den Füssen verliere.