15.10.06, 10:21:48
Silvana
Am liebsten in einem schmierigen feuchten Bunkergewölbe...gabba ultrabrutal...250 Bpm...120 Dezibel...48 Stunden lang...das komplette Programm...und keiner quatscht mich seinem Sermon übers Wetter zu...einfach herrlich,wenn man Ohren aus Stahlbeton hat :D
Von der Sache her sicher nicht schlecht, nur leider viel zu laut. Aber geschmäcker sind bekanntlich verschieden
Mein Traum, auf einem Floß mitten im Meer, nur ich und meine Musik. Oder des Selbe nur auf einer Wolke über allen Dingen schweben.
Ich kann dann auch Stunden,Tage,Wochenlang das selbe hören
15.10.06, 15:52:28
Lisa M.
Zitat:
aber ist es nicht normal, dass man die musik die man mag auch oft hören möchte? was ist schlimm daran es den ganzen tag zu hören?
Ich hab ja nicht behauptet, dass das autistisch sei. Und schon gar nicht, dass es schlimm ist. Wollte nur mal wissen, ob ihr das auch so macht. Ob Autisten das häufiger, genauso häufig oder vielleicht sogar seltener so machen als andere Leute, wäre dann eine interessante Frage - einfach bloß so.
Es ist schon so, dass Gewohnheit gerade beim Musikhören für mich eher angenehm ist und nicht "langweilig". Auch auf manches andere trifft das so zu bei mir. In Bezug auf Musikhören gibt es noch diesen speziellen Effekt, dass ich immer mehr Feinheiten wahrnehme, wenn ich mich an die "Grobstrukturen" eines Stücks erst gewöhnt habe (oder so ähnlich). Möglicherweise trifft das auch in Bezug auf andere Dinge zu. Also so nach dem Motto: Das Vertraute wird nicht langweilig, weil man immer neue Aspekte daran entdeckt und weil es sowieso "immer wieder neu" ist - in gewisser Weise. Denn bereits zu wissen, dass einem etwas gefällt, ist ja schon ein großer Unterschied zum tatsächlich neuen. Und da hab ich meist einfach keine Lust, mich mit Kram zu befassen, der mir voraussichtlich eh nicht gefällt. Z.B. wenn ich mir wahllos irgendeine CD greife, dann ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich gering, dass sie mir auch gefällt. Eine Zeit lang habe ich mir hin und wieder für mich unbekannte CD's aus der Bibliothek ausgeliehen, um mein Repertoire mal zu erweitern... Die blieben überwiegend dann glatt einen ganzen Monat lang ungehört liegen, weil ich, wenn ich Musik hören wollte, eben auch was hören wollte, was ich mag.
16.10.06, 02:37:16
drvaust
geändert von: drvaust - 16.10.06, 02:45:10
An Musik kann ich eigentlich nur 'El Condor Pasa' oft und lange hören. Seit meiner Kindheit fasziniert mich diese Musik, keine Ahnung warum. Diese Musik bringt mich immer in gute Stimmung, entspannt und beruhigt mich.
Die meiste Musik gefällt mir nicht. Musik, die als besonders entspannend gilt, treibt mich die Wände hoch.
Ständig, bzw. sehr lange, kann ich gleichmäßigen Rhytmus hören. Möglichst ohne Störungen, wie z.B. Melodien. Oft gefällt mir der rhytmische Anfang von Musik, dann kommt störender Gesang dazu. Sehr gerne höre ich Dampflokgeräusche, Zweizylinderloks (vier Takte). Ich habe 5 CDs mit Dampflokgeräuschen und eine Tonbandkassette mit einem eigenen Zusammenschnitt, 2*30 min ununterbrochen gleichmäßig Dampflok.
Die Faszination von rhytmischen Ereignissen (Geräusche, Blinken, Muster) gilt als typisch für Autismus.
:D @Warhead: Ich nehme an, Du hast keine Ohren aus Stahlbeton und kannst deshalb 120 Dezibel nicht lange aushalten. :confused: Oder gehörst Du zu den Typen, die Musik mit Gehörschutz hören? :D
04.11.06, 10:54:44
Altpapier
Ich höre auch manchmal CDs mehrmals nacheinander. Derzeit ist es Bach.